Volkswirtschaftslehre & Statistik

"Unser Fokus liegt auf volkswirtschaftlichen Zusammenhängen und statistischen Methoden."

Als Fachexperten auf den Gebieten der Volkswirtschaftslehre und der Statistik sind wir Kooperations- und Ansprechpartner für

  • die wissenschaftliche Begleitung von Bachelor- und Masterarbeiten,
  • Vorträge zu volkswirtschaftlichen und wirtschaftspolitischen Themen sowie
  • gemeinsame Forschungsaktivitäten.

Nutzen Sie unsere Expertise an der OTH! Unser Team unterstützt Sie dabei!

Prof. Dr. Sandra Hamella
Volkswirtschaftslehre
Tel.: 0941/943-1337
Fax: 0941/943-1425
Homepage
sandra.hamella@oth-regensburg.de

Prof. Dr. Gerhard Rösl
Volkswirtschaftslehre, insbes. Geldpolitik, internat. Wirtschaftsbeziehungen, Ordnungspolitik
Tel.: 0941/943-1396
Fax: 0941/943-1425
Homepage
gerhard.roesl@oth-regensburg.de

Prof. Dr. Alexander Ruddies
Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftspolitik, Finanzmärkte
Tel.: 0941/943-1339
Fax: 0941/943-1425
Homepage
alexander.ruddies@oth-regensburg.de

Prof. Dr. Thomas Schreck
Statistik
Tel.: 0941/943-9843
Fax: 0941/943-1425
Homepage
thomas.schreck@oth-regensburg.de

Prof. Dr. Matthias Weiss
Volkswirtschaftslehre, empirische Wirtschaftsforschung, Wirtschaftspolitik, Arbeitsmarktpolitik
Tel.: 0941/943-1356
Fax: 0941/943-1425
Homepage
matthias.weiss(at)oth-regensburg.de

 

Konjunkturindikatoren (Sandra Hamella)
Wirtschaftswachstum vollzieht sich unter kurzfristigen, konjunkturellen Schwankungen. Die Konjunktur verläuft in Zyklen: Phasen mit hohen, niedrigen und negativen Wachstumsraten wechseln sich ab. Um das Phänomen der Konjunktur beschreiben und vor allem prognostizieren zu können, ist es wichtig, die Größen, die das wirtschaftliche Geschehen beeinflussen, zu kennen. Da konjunkturelle Schwankungen allerdings oft durch unvorhergesehene Ereignisse beeinflusst werden, ist eine Prognose schwierig. Trotz entsprechend hoher Fehlerquoten sind Konjunkturprognosen dennoch sehr wichtig. Sie bieten Planungs- und Orientierungshilfen für Politik und Wirtschaft. Hier helfen Konjunkturindikatoren.

Nachhaltiges Wirtschaftswachstum und alternative Wachstumskonzepte (Sandra Hamalla)
Wirtschaftliches Wachstum ist eines der Hauptziele staatlicher Wirtschaftspolitik. Gemessen wird das Wirtschaftswachstum über das Bruttoinlandsprodukt (BIP). Aus methodischer Sicht spricht vieles für das BIP, allerdings wird oft kritisiert, dass das BIP bestimmte Vorgänge nicht oder nur unzureichend erfasst, obwohl sie für den Wohlstand einer Volkswirtschaft entscheidend sind, wie z.B. ehrenamtliches Engagement. Subjektiv bewertete Größen wie Lebensqualität und Glück spiegeln sich im BIP ebenfalls nicht wider. Gesamtwirtschaftliche Wertverluste wie Luft- und Wasserverschmutzung und Klimawandel werden dagegen nicht vom BIP „abgezogen“. Die Beseitigung dieser Schäden geht sogar positiv in das BIP ein. Es existieren daher zahlreiche Ansätze auf nationaler und internationaler Ebene, die eine Lösung für die Defizite des BIP suchen.

Internationale Wirtschaftsbeziehungen (Alexander Ruddies)
Im Zuge der Globalisierung hat die Bedeutung des internationalen Handels und von internationalen Kapitalbewegungen in den letzten Jahrzehnten erheblich zugenommen. Dabei haben außenwirtschaftliche Entwicklungen spürbare Effekte auf die Wohlfahrt in allen beteiligten Ländern. Wirtschaftspolitische Eingriffe, zum Beispiel die Erhebung von Zöllen oder Kapitalverkehrskontrollen, wirken sich unmittelbar auf die wirtschaftliche Entwicklung in den beteiligten Ländern aus.

Finanzmärkte (Alexander Ruddies)
Finanzmärkte spielen eine wichtige Rolle im täglichen Leben von Konsumenten, Produzenten und Staaten. Die Qualität und Funktionsweise von Finanzmärkten hat dabei direkte Auswirkungen auf die realwirtschaftliche Entwicklung. Im Extremfall können durch Finanzmarktkrisen gesamtwirtschaftliche Wirtschaftskrisen ausgelöst werden. Zur Vermeidung von Krisen kommt insbesondere der Regulierung von Finanzmärkte eine entscheidende Bedeutung zu.

Statistische Methoden (Thomas Schreck, Matthias Weiss)
Die Anwendung statistischer Methoden und das kompetente Auswerten und Interpretieren von Wirtschaftsdaten, die mehr oder weniger der Unsicherheit unterliegen, sind essenziell in der wirtschaftswissenschaftlichen Praxis. Statistische Verfahren ermöglichen ökonomische Zusammenhänge computergestützt zu untersuchen, zu analysieren, die erzielten Ergebnisse zu interpretieren und zu beurteilen, welche Maßnahmen (wie) wirken und welche nicht. Die zunehmende Digitalisierung von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft macht den Umgang mit Daten und das Verständnis von aus Daten abgeleiteten Erkenntnissen zu einer Kernkompetenz. Data Science überschreitet traditionelle Fächergrenzen und integriert Fähigkeiten aus den Bereichen Informatik, Statistik, Mathematik mit ethischen und gesellschaftswissenschaftlichen Aspekten.

Arbeitsmarktpolitik (Matthias Weiss)
Eine niedrige Arbeitslosenquote und eine als gerecht empfundene Lohnverteilung sind keine (reine) Glücksache. Dahinter steckt (neben konjunkturellen Faktoren, die auch mit Glück zu tun haben) eine gute Arbeitsmarktpolitik.

Demografischer Wandel (Matthias Weiss)
Niedrige Geburtenraten und eine stetig steigende Lebenserwartung führen zu einer dramatischen Alterung der Bevölkerung in Deutschland und den meisten anderen Industrieländern. Diese Bevölkerungsalterung hat Auswirkungen auf unsere Sozialen Sicherungssysteme, auf die Produktion in Betrieben, sowie auf Konsumgüter-, Kapital- und Arbeitsmärkte.

Umweltpolitik (Matthias Weiss)
Ökologische Schäden (Klimakollaps, Luft- und Wasserverschmutzung, Artenschwund, etc.) können nur vermieden werden, wenn Produzenten und Konsumenten ihr Verhalten ändern. Dass diese Verhaltensänderungen nicht von alleine kommen, zeigt die Vergangenheit ebenso eindrucks- wie leidvoll. Wenn die Politik in einer freiheitlichen Gesellschaftsordnung nicht auf Ver- und Gebote setzen will, helfen nur ökonomische Anreize, die umweltverträgliches Handeln lohnend machen bzw. umweltschädliches Verhalten teuer.

Immobilienmärkte (Thomas Schreck)
Die Immobilienwirtschaft ist einer der vielfältigsten und größten Wirtschaftszweige in jeder Volkswirtschaft. Dies liegt vor allem daran, dass die immobilienbezogenen Tätigkeiten weit gefächert sind und von der Immobilienbewirtschaftung bis zur Vermittlung, Finanzierung, Planung und Bautätigkeit reichen. Insbesondere Fragestellungen aus dem Zusammenspiel von Immobilien- und Finanzwirtschaft sowie Immobilien- und Volkswirtschaft stehen hierbei im Vordergrund.

 

Wenn Sie mehr über diese Themen erfahren oder unsere Expertise auf Veranstaltungen (Vorträge, Workshops, Seminare, Podiumsdiskussionen) nutzen möchten, sprechen Sie uns gerne an!

Unternehmen operieren in einem volkswirtschaftlichen Umfeld. Dieses Umfeld richtig einschätzen zu können und insbesondere die zu erwartenden Auswirkungen von Politikmaßnahmen und anderen Einflüssen auf dieses Umfeld möglichst gut abschätzen zu können, sind unerlässliche Fähigkeiten, um Unternehmen erfolgreich führen zu können. Darüber hinaus spielen Zahlen in allen Bereichen der Betriebswirtschaft eine herausragende (und in Zeiten von Big Data weiter wachsende) Rolle. Diese Zahlen darstellen und interpretieren zu können ist daher ebenfalls essentiell.

Hierfür legen wir den Grundstein im Rahmen einer umfassenden Lehre zu allen relevanten Themenbereichen der Volkswirtschaftslehre und der Statistik. Ergänzend zu unserer Expertise arbeiten wir eng mit Kolleginnen und Kollegen angrenzender Disziplinen zusammen.

Studiengang

VWL- und Statistik-Module

Bachelor Betriebswirtschaft/
Bachelor Europäische Betriebswirtschaft

Betriebsstatistik
Grundlagen der Volkswirtschaftslehre
Volkswirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitik
Wirtschaftspolitik
Internationale Wirtschaftsbeziehungen
Fachwissenschaftliche Wahlpflichtfächer
zu wechselnden statistischen und volkswirtschaftlichen Fragestellungen.

Bachelor Betriebswirtschaft (berufsbegleitend)

Grundlagen der Volkswirtschaftslehre
Wirtschaftsmathematik und Statistik 1
Wirtschaftsmathematik und Statistik 3
Volkswirtschaftstheorie und -politik

Bachelor International Relations and Management
(Fakultät Allgemeinwissenschaften und Mikrosystemtechnik)

Grundlagen der Volkswirtschaftslehre
International Economics
Statistik

Master BetriebswirtschaftAngewandte Volkswirtschaftslehre

Master Europäische Betriebswirtschaft

Applied Economics

Gastvorträge
Vertreter von Unternehmen, Verbänden, Forschungseinrichtungen, Ministerien, Behörden, etc. können unsere Lehrveranstaltungen nutzen, um als Gast über fachliche Themen zu referieren, Einblicke in ihre Institution zu geben oder mit uns einen Theorie-Praxis-Abgleich zu gestalten.

Praktika & Jobs
Unter www.hochschuljobboerse.de können Sie Ihre Jobangebote an 15 bayerischen Hochschulen mit einer Reichweite von über 90.000 Studierenden bewerben.

Stellangebote für Praktika, Werkstudentenstellen und Abschlussarbeiten können wir gerne auch in der Fakultät veröffentlichen. Lassen Sie uns die Angebote per E-Mail zukommen

Sie finden die Publikationsliste auf den Seiten der einzelnen Professorinnen und Professoren:

Prof. Dr. Sandra Hamella
Prof. Dr. Alexander Ruddies
Prof. Dr. Gerhard Rösl
Prof. Dr. Thomas Schreck
Prof. Dr. Matthias Weiss