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Amelie Altenbuchner promoviert mit magna cum laude

23.09.2021
Von: Prof. Dr. Sonja Haug

Wie Fitnesstracker in der Medizin genutzt werden können: Studie wurde am Regensburg Center of Health Sciences and Technology der OTH Regensburg durchgeführt.

Amelie Altenbuchner hat mit innovativen Methoden untersucht, wie sich die genaue Messung der Mobilität am Körper mithilfe von Aktivitätstrackern in der Behandlung älterer Patient*innen nutzen lässt. Foto: Amelie Altenbuchner

Amelie Altenbuchner hat mit innovativen Methoden untersucht, wie sich die genaue Messung der Mobilität am Körper mithilfe von Aktivitätstrackern in der Behandlung älterer Patient*innen nutzen lässt. Foto: Amelie Altenbuchner

Mit magna cum laude hat Amelie Altenbuchner am 13. September 2021 erfolgreich das Promotionsverfahren an der Universität Regensburg abgeschlossen. Die Doktorarbeit zum Thema Bewegungsmonitoring geriatrischer Traumapatient*innen führt zum Titel Dr. sc. hum..

Amelie Altenbuchner hat die prospektive Studie zur Nutzbarkeit von Aktivitätstrackern in der Alterstraumatologie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Regensburg Center of Health Sciences and Technology (RCHST) der OTH Regensburg durchgeführt. Eine zusätzliche Finanzierung der Promotion erfolgte durch das Verbundkolleg Gesundheit des Bayerischen Wissenschaftsforums BayWISS.

Zusatzinformation, die für Patient*innen und Angehörige nachvollziehbar ist

Untersucht wurde mit innovativen Methoden, inwiefern sich die genaue Messung der Mobilität am Körper mithilfe von Aktivitätstrackern dazu nutzen lässt, Fortschritte in der Frührehabilitation zu quantifizieren und die postoperative Phase geriatischer Patient*innen in der KIinik, in der Rehabilitation und zuhause zu beobachten. 30 Patient*innen nahmen an der Längsschnittstudie teil. Dabei zeigte Amelie Altenbuchner, dass sich der Mobilitätsverlauf durch die tägliche Schrittzahl plausibel abbilden lässt. Diese Kennzahl bietet eine Zusatzinformation zum geriatrischen Mobilitätsassessment, die auch für Patient*innen und Angehörige nachvollziehbar ist.

Betreut wurde die Studie durch Erstgutachterin und -prüferin Prof. Dr. Sonja Haug und Drittprüfer Prof. Dr. Karsten Weber, die zusammen das Institut für Sozialforschung und Technikfolgenabschätzung (IST) der OTH Regensburg leiten. Die Studie aus dem E-Health-Bereich an der Schnittstelle zwischen Sozial-, Gesundheits- und Technikfolgenforschung verkörpert in idealer Weise die interdisziplinäre Herangehensweise des IST und des RCHST.

Enge Zusammenarbeit mit dem Caritas-Krankenhaus St. Josef Regensburg

Die Studie wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Alterstraumazentrum und der Klinik für Unfallchirurgie am Caritas-Krankenhaus St. Josef Regensburg konzipiert; die Gewinnung von Teilnehmer*innen erfolgte dort. Als Unterstützer zu nennen sind insbesondere Prof. Dr. med. Rainer Kretschmer M.H.A., Prof. Dr. med. Michael Nerlich (em.), Zweitgutachter Prof. Dr. med. Johannes Zellner (inzwischen sporthopaedicum) und stellvertretender Zweitprüfer PD Dr. med. Paul Schmitz.

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