Die OTH Regensburg hat ein "Doktoranden/-innen-Seminar" gestartet

05.11.2013
Von: Simone Schneider/Diana Feuerer

Doktoranden und Doktorandinnen der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) erhalten seit diesem Wintersemester 2013/2014 verstärkt Unterstützung von Seiten ihrer Hochschule.

 

Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg, stellt Interessierten das neue „Doktoranden-Seminar“ vor.

Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg, stellt Interessierten das neue „Doktoranden-Seminar“ vor.

Vizepräsidentin Prof. Dr. Klaudia Winkler begrüßt die Anwesenden.

Vizepräsidentin Prof. Dr. Klaudia Winkler begrüßt die Anwesenden.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von ZWW und vom Career und Alumni Service der OTH Regensburg stellen das Angebot genauer vor. Fotos: OTH Regensburg

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von ZWW und vom Career und Alumni Service der OTH Regensburg stellen das Angebot genauer vor. Fotos: OTH Regensburg

Promovierende der OTH Regensburg informierten sich am 24. Oktober 2013 über die Inhalte des neu gestarteten Seminars an der OTH Regensburg. Die Informationsveranstaltung stieß auf großes Interesse: neben rund 40 Promovierenden und zahlreichen Professoren und Professorinnen der OTH Regensburg und einem Professor des Verbundpartners OTH Amberg-Weiden fand sich auch ein Vertreter der Hochschule Augsburg ein, dort soll ein ähnliches Format etabliert werden. Das Seminar bietet den Promovierenden Seminare und reichlich Gelegenheit, sich zu vernetzen. Hinzu kommt, dass sich die Promovierenden an der OTH Regensburg einschreiben können, dies birgt viele organisatorische Vorteile.

Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg, machte in seinem Grußwort deutlich, dass das neue Angebot eine Lücke in der Strategie der Ostbayerischen Technischen Hochschule schließe: den Studierenden solle ein durchgängiges Bildungsangebot vom Bachelor bis zum Doktor angeboten werden. Das dies durchaus gewünscht sei, zeige die hohe Anzahl an OTH-Promovierenden, die kooperativ promovieren: in Regensburg arbeiten derzeit 60 Promovierende an ihrer Doktorarbeit und auch Amberg-Weiden kann eine zweistellige Zahl vorweisen. Da Hochschulen nach wie vor kein alleiniges Promotionsrecht besitzen, sei es umso wichtiger, so Präsident Prof. Dr. Wolfgang Baier, ein Netzwerk zwischen Hochschule und Doktorand zu schaffen, das ihn „einbindet, begleitet und ihm über den fachlichen Rahmen hinaus Input gibt“.

Prof. Dr. Klaudia Winkler, Vizepräsidentin der OTH Regensburg, betonte, dass es vor allem die Promovierenden selbst gewesen seien, die den Anstoß für das neue Seminar gegeben hatten. Ganz im Sinne der Graduiertenschulen, die an vielen Universitäten bereits eine feste Institution sind, solle das „Doktoranden/-innen-Seminar“ der OTH Regensburg den Ansprüchen der Klientel in Regensburg und Amberg-Weiden Rechnung tragen. Hierbei stehe vor allem die Qualitätsverbesserung der Promotionsphase und „das Leben danach“ im Vordergrund, so Prof. Dr. Winkler.

Umgesetzt wird dies durch ein breit gefächertes Angebot, welche Vertreter und Vertreterinnen des Zentrums für Weiterbildung und Wissensmanagement (ZWW) und des Alumni und Career Service der OTH Regensburg vorstellten. Zum einen sollen in Seminaren persönliche Interessen gestärkt und gefördert werden. Das Didaktik-Seminar soll die Promovierenden zum Beispiel auf eine Karriere in der Hochschullehre vorbereiten. Zum anderen steht selbst organisiertes Networking im Fokus: den Doktoranden und Doktorandinnen wird durch einen Stammtisch, Fachtagungen, Exkursionen und Gastvorträgen eine Plattform geboten, sich mit anderen Promovierenden auszutauschen und Kontakte mit der Wissenschaft oder der Industrie zu knüpfen. „Wir wollen den Charakter einer Hochschule für angewandte Wissenschaften nicht verlieren und damit unser Steckenpferd, die Praxisnähe, beibehalten“, dazu Präsident Prof. Dr. Baier.

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