Von 35 auf 11.003 in 200 Jahren

Von 35 Schülern an der polytechnischen Sonntagsschule im Jahr 1822 hin zu 11.003 Studierenden im Jahr 2020: Im Laufe von etwa 200 Jahren hat sich die OTH Regensburg zu einer Bildungseinrichtung von beeindruckendem Ausmaß entwickelt.

Jubiläumsgeschichte Zahlengeschichte
Grafik: Ulrike Huber (uhu-design.de)

Allein der Anstieg der Schüler- bzw. Studierendenzahlen ist beträchtlich: 131 Schüler waren es, die 1953 im neu errichteten Gebäude der Bauschule an der Prüfeninger Straße, einer direkten Vorgänger-Institution der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg), Unterricht erhielten und zwar lediglich in den Abteilungen Hoch- und Tiefbau. Am daraus hervorgegangen Johannes-Kepler-Polytechnikum (JKP) waren anno 1961 bereits 961 Studierende immatrikuliert. Im Jahr 1971, also vor 50 Jahren, startete der Betrieb der Fachhochschule Regensburg mit 1.428 Studierenden. Im Jahr 2000 waren 4.619 Studierende eingeschrieben, aktuell sind es mehr als 11.000, darunter fast 1.000 internationale Studierende. 

In den vergangenen 20 Jahren war die Entwicklung geradezu rasant: Aus 16 Studiengängen im Jahr 2000 wurden 57 Studiengänge aktuell. Damit ist nicht nur die Zahl der Studierenden enorm angestiegen; nunmehr sind 40,8 Prozent der Studierenden Frauen, während es 2020 erst 31,2 Prozent waren. Zu Zeiten der Bauschule gab es keine einzige weibliche Schülerin, zu Zeiten des JKP nur ganz vereinzelt. Die OTH Regensburg ist mittlerweile Arbeitsstätte für 231 Professor*innen, 208 wissenschaftliche Mitarbeitende, verteilt auf acht Fakultäten, die über 120 Labore verfügen. Außerdem gibt es 475 Angestellte in Verwaltung und Technik.


Grafiken: Ulrike Huber (uhu-design.de)