AK Inkulsion

Wer ist der AK Inklusion?

​Der AK Inklusion an der OTH Regensburg wurde im WS 18/19 gegründet und ist eine fakultätsübergreifende studentische Initiative, an der sich immer wieder auch Lehrende und Beschäftigte beteiligen. Dabei hat sich der AK die folgenden drei Leitziele gesetzt:

  • Alle Menschen an der OTH Regensburg sind für ein inklusives Miteinander  sensibilisiert.

  • Vorhandene Strukturen und Ressourcen kooperieren miteinander und setzen sich gemeinsam für eine inklusive OTH Regensburg ein. 

  • Das  soziale Klima an der OTH Regensburg unterstützt alle Menschen bei Teilhabe, selbstbestimmtem Handeln und berücksichtigt individuelle Bedarfe.

Alle, die Interesse haben mitzugestalten sind herzlich willkommen. Ausführlichere Infos zu aktuellen und abgeschlossenen Projekte sowie der Kontakt zur Gruppe, sind über deren Homepage zu finden.

 

Vorgänger: Aktionsgruppe Studierender mit und ohne Behinderung

Die Aktionsgruppe wurde im SoSe 2012 auf Anregung zweier Studierender gegründet. Ziele der Gruppe war es:

  • Augen öffnen für unterschiedliche Lebenssituationen
  • Leben an der Hochschule bunter und vielfältiger gestalten
  • Zu einem selbstverständlichen Umgang miteinander beitragen
  • Inklusion an der Hochschule voran treiben

Die Gruppe traf sich bis 2017 regelmäßig zu gemeinsamen Aktivitäten, u.a. zu den folgenden größeren Aktionen.

Die Aktionsgruppe organisierte am Mittwoch, 25. November 2015 einen Filmabend und zeigte den Film "A beautiful mind". Anschließend fand ein reger Austausch zu psychischen Erkrankungen im Allgemeinen und zum Studieren mit einer psychischen Erkrankung im Speziellen statt.

Am Campusfest 2015 wurde eine Mitmachaktion organisiert, bei der alle Interessierten sich an der Gestaltung eines Bildes zum Thema Inklusion beteiligen konnten.

Im Rahmen des 2. Diversity-Tages des Vereins Charta der Vielfalt e.V. veranstaltete die Aktionsgruppe Studierender mit und ohne Behinderung einen Aktionstag zur Inklusion.

Ziel des Tages war es, auf die Vielfalt der Studierenden an der OTH Regensburg aufmerksam zu machen. Im Fokus stand dabei die Zielgruppe der Studierenden mit Handicap (Behinderung, chronische und/oder psychische Erkrankungen) und deren Bedürfnisse. Es sollte an Beispielen gezeigt werden, welchen Problemen diese Studierendengruppe im Hochschulalltag gegenüber steht und darauf aufmerksam gemacht werden, dass nicht jede Einschränkung auf den ersten Blick sichtbar ist.

Geboten wurde ein Quiz zur Inklusion und den Gegebenheiten an der OTH Regensburg. Außerdem bestand die Möglichkeit, in einem Rollstuhl anhand verschiedener Aufgaben selbst zu erfahren wie es ist, als Rollstuhlfahrer an der OTH Regensburg zu studieren. Darüber hinaus konnten Ideen und Anregungen zur Verbesserung der Behindertenfreundlichkeit der OTH Regensburg abgegeben werden. Insgesamt beteiligten sich über 200 Interessierte an diesen Mitmachaktionen. Erstaunt hat die Teilnehmenden vor allem, wie viele Studierende mit Behinderung es gibt und dass etliche davon eine psychische Erkrankung haben. Auch die Rollstuhlaufgaben hatten es in sich, so meinte eine der Teilnehmerinnen: „Ich hätte nie gedacht, dass man für so eine kurze Strecke so lange braucht, wenn man im Rollstuhl unterwegs ist.“

Mit einer Plakat- und Flyeraktion möchte die Aktionsgruppe Studierender mit und ohne Behinderung um Verständnis für individuelle Lebenssituationen und Rücksichtnahme werben. Im Fokus stand dabei, dass von Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern immer wieder berichtet wurde, dass sie im Aufzug keinen Platz finden und sich Kommilitoninnen und Kommilitonen zum Teil vordrängen.