Inhalt und Bedeutung

Akkreditierung ist ein formaler Prozess in dem sichergestellt wird, dass die Ausbildung in allen wichtigen Punkten bestimmte Mindeststandards erfüllt. Das verbessert z.B. die

  •     Vergleichbarkeit und
  •     Übertragbarkeit

von Studienleistungen. Im Detail werden im Rahmen des Akkreditierungsprozesses folgende Kriterien geprüft:

  •     Systemsteuerung der Hochschule
  •     Bildungsziele des Studiengangskonzeptes
  •     Konzeptionelle Einordnung des Studiengangs in das Studiensystem
  •     Das Studiengangkonzept
  •     Durchführung des Studiengangs
  •     Prüfungssystem
  •     Transparenz und Dokumentation
  •     Auflagenerfüllung
  •     Qualitätssicherung

Durch die Akkreditierung soll sichergestellt werden, dass der Studiengang ein Mindestmaß an Qualität erreicht. Diese Mindestgarantien in den Bereichen

  •     Qualität,
  •     Studierbarkeit,
  •     Transparenz und
  •     Vergleichbarkeit
  •     bietet einen Verbraucher- (Studierende) und Abnehmerschutz (Arbeitgeber).

Die Akkreditierung bestätigt, dass

  •     die Qualität des Studienangebots,
  •     der Betreuung und
  •     der Prüfungen

anerkannten fachlichen Standards entspricht und dass der durch die Einrichtung verliehene Hochschulgrad diese Bezeichnung zu Recht trägt.

Darüber hinaus soll durch die Orientierung an vorgegebenen einheitlichen Standards die Akzeptanz der neuen akademischen Abschlüsse gewährleistet werden, sowohl national als auch international, auf dem Arbeitsmarkt und in der wissenschaftlichen Gemeinschaft.

Gegenstand der Systemakkreditierung ist das interne Qualitätssicherungssystem einer Hochschule. Mit der Systemakkreditierung erhält eine Hochschule das Recht, das Siegel des Akkreditierungsrates für die von ihr geprüften Studiengänge selbst zu verleihen.

Im Zuge der Systemakkreditierung muss eine Hochschule nachweisen, dass sie die in der Musterrechtsverordnung niedergelegten formalen und fachlich-inhaltlichen Kritierien systematisch umsetzt. Hierfür muss das Qualitätsmanagementsystem regelmäßige Bewertungen der Studiengänge und der für Lehre und Studium relevanten Leistungsbereiche vorsehen, an denen interne und externe Studierende, hochschulexterne wissenschaftliche Expertinnen und Experten, Vertreterinnen und Vertreter der Berufspraxis und Absolventinnen und Absolventen beteiligt sind.

Eine positive Systemakkreditierung bescheinigt der Hochschule, dass ihr Qualitätsmanagementsystem im Bereich von Studium und Lehre geeignet ist, das Erreichen der Qualifikationsziele und die Qualitätsstandards ihrer Studiengänge zu gewährleisten. Die Hochschule trägt das Qualitätssiegel der Stiftung System akkreditiert.

Auszug aus Systemakkreditierung - Quelle: Stiftung Akkreditierungsrat