Ausbildung der Ausbilder (AdA-Schein)

Informationen zu angebotenen Kursen

Im folgenden sind das Modulhandbuch sowie erläuternde Beschreibungen der jeweiligen Kurse zu finden.


Umfang: 2 SWS 

Lehrwerk/e: -

WebUntis Bezeichnung: AW_AdA_Recht


Sachinhalt:

Zunächst werden die Grundbegriffe des Rechts erläutert. Die Klärung dieser Begriffe ist notwendig, da im folgenden ständig mit diesen Begriffen gearbeitet werden muss. Anschließend sollen die gegenwärtigen Rechtsquellen, welche den mit der Ausbildung befassten Personen zur Verfügung stehen, erläutert werden. Dabei wird zwischen privatem und öffentlichem Berufsbildungsrecht unterschieden.

Sodann wird die Ordnung der Berufsbildung nach dem Berufsbildungsgesetz dargestellt. In diesem Rahmen werden zunächst einige wichtige gesetzliche Begriffsbestimmungen besprochen, die im Berufsbildungsgesetz wiederkehrend auftauchen. Ein weiterer Schwerpunkt der Erörterung sind die Ausbildungsordnungen und die Rechtsverordnungen zur Regelung der beruflichen Fortbildung. Schwerpunktmäßig wird auch die Berechtigung zum Einstellen und Ausbilden behandelt.

Anschließend wird der Berufsausbildungsvertrag unter verschiedenen rechtlichen Aspekten beleuchtet. Dabei wird zunächst über allgemeine vertragsrechtliche Begriffe gesprochen, um sodann den Berufsausbildungsvertrag im speziellen zu erörtern. Dabei sollen nicht nur Zustandekommen und Inhalt des Vertrages dargestellt werden, sondern auch die Rechte und Pflichten, die sich aus diesem Vertrag ergeben. Erörtert werden sollen auch die Institutionen im Bereich der Berufsbildung sowie ihre Aufgaben. Zudem werden dargestellt mögliche Ordnungswidrigkeiten und die entsprechenden Bußgeldvorschriften.

Übersichtsweise gelangen zur Erörterung die Arbeitsschutzgesetze (Jugendarbeitsschutzgesetz, Arbeitszeitgesetz). Dargestellt werden auch die Grundzüge des Arbeitsrechts, auch vor dem Hintergrund der hilfsweisen Anwendung im Bereich der Berufsbildung. Des weiteren werden das Individualarbeitsrecht und das kollektive Arbeitsrecht kurz besprochen.

Die im Bereich der Berufsausbildung relevanten Vorschriften des Sozialrechts und der staatlichen Berufsbildungsförderung werden dargestellt.

Kommentar:

Ziel der Veranstaltung ist es, die rechtlichen und allgemeinen Grundlagen der Berufsbildung zu vermitteln

Umfang: 2 SWS

Lehrwerk/e: -

OHP, Film, Arbeitsblätter

WebUntis Bezeichnung: AW_AdA_Psychologie


Inhalte:

Jugendpsychologie ist Prüfungsfach im Rahmen der Ausbilder-Eignungs-Verordnung.

Laut dieser AEVO sollen sich Ausbilder mit typischen Entwicklungserscheinungen des Jugendalters auseinandersetzen und so Verständnis für das Verhalten von Jugendlichen in Ausbildungssituationen entwickeln. Die Vorlesung betont die Notwendigkeit und die Bedeutung einer altersgerechten und systematischen Berufsausbildung und die damit verbundene Verantwortung des Ausbilders/der Ausbilderin.

Nach einer allgemeinen Einführung über die Einflussgrößen auf die menschliche Entwicklung wird die Frage nach jugendtypischen Entwicklungserscheinungen behandelt. Die Studierenden werden wesentliche psychische, physische und soziale Einflussfaktoren kennenlernen, die das Verhalten von Jugendlichen bestimmen.

Da die Berufswahl ein wesentliches Erfolgskriterium für die Berufsausbildung ist, werden in der Vorlesung die Voraussetzungen einer begründeten Berufswahl aufgezeigt. Das Verhalten des Ausbilders/der Ausbilderin hat für die Lernbereitschaft und die Leistungsmotivation und damit für den Ausbildungserfolg der Azubis große Bedeutung, daher werden Entstehungsbedingungen v. Leistungsmotivation ebenso thematisiert wie angemessenes Ausbilderverhalten in Kleingruppen erarbeitet.

Die Förderung von sogenannten Schlüsselqualifikationen gehört zu den Anforderungen an eine moderne Berufsausbildung - anhand konkreter Beispiele wird aufgezeigt, wie die praktische Umsetzung in der Ausbilderwirklichkeit aussehen kann.

Kenntnisse:

Die Studierenden haben Wissen über die entwicklungspsychologischen Einflussfaktoren, die das aktuelle Verhalten von Auszubildenden beeinflussen. Sie wissen um die Bedeutung des Ausbilder/innen-verhaltens auf die Lern- und Leistungsbereitschaft von Auszubildenden.

Fertigkeiten:

Die Studierenden sind in der Lage, die gelernten psychologischen Wissensinhalte analytisch auf Situationen anzuwenden und adäquates Ausbilder/innen-verhalten zu bestimmen.

Kompetenzen:

Die Studierenden sind in der Lage, sich in die Situation von Ausbilder/innen zu versetzten und pädagogisch sinnvolle Ausbildungssequenzen zu konzipieren.

Umfang: 2 SWS

Lehrwerk/e: -

WebUntis Bezeichnung: AW_AdA_MDB


Lernziele:

Kurs für den Erwerb der Ausbildereignung.

1 Teil von 3

Die berufs- und arbeitspädagogische Eignung umfasst die Kompetenz zum selbstständigen Planen, Durchführen und Kontrollieren der Berufsausbildung in den Handlungsfeldern:

  1. Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen
  2. Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken
  3. Ausbildung durchführen und
  4. Ausbildung abschließen.