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Die Immersion Workshop Week 2019

03.06.2019
Von: Isabella Hastreiter

Mit der Immersion Workshop Week 2019 fand an der OTH Regensburg eine interdisziplinäre Projektwoche mit Studierenden der Fakultäten Architektur sowie Informatik und Mathematik statt. Im Fokus: das Thema Design Thinking.

Willy Schwenzfeier, Professor of Industrial Design, bei der Immersion Workshop Week im Mai 2019 im Innovation Lab der OTH Regensburg.

Willy Schwenzfeier, Professor of Industrial Design, bei der Immersion Workshop Week im Mai 2019 im Innovation Lab der OTH Regensburg.

Visuelles Storyboard zur Identifikation neuer Problemräume.

Visuelles Storyboard zur Identifikation neuer Problemräume.

Prototyping: Denken mit den Händen.

Prototyping: Denken mit den Händen. Fotos: Isabella Hastreiter / OTH Regensburg

In der Woche vom 13. bis 17. Mai 2019 fand die „Immersion Workshop Week“ des Studiengangs Industriedesign der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) statt. In diesem Rahmen werden über eine Woche lang Workshops zu verschiedenen Themen von Gastdozentinnen beziehungsweise Gastdozenten gegeben.

Einer dieser Workshops widmete sich in diesem Jahr dem Thema „Design Thinking“. Willy Schwenzfeier, Professor of Industrial Design am Pratt Institute in New York, gab hierzu einen fünftägigen Workshop, in dem 19 Teilnehmende, zusammengesetzt aus Studierenden des Industriedesigns und Studierenden aus dem Zertifikatsprogramm Grow4Digital interdisziplinär an Fragestellungen zusammengearbeitet haben.

Organisiert wurde der Workshop von Prof. Matthew Burger und Prof. Dr. Rosan Chow aus der Fakultät Architektur in Kooperation mit Prof. Dr. Markus Heckner und Isabella Hastreiter aus der Fakultät Informatik und Mathematik.

Einführung in Design Thinking

Die ersten beiden Tage widmeten sich einer Einführung in Design Thinking und dem Aufbau von Empathie für die angesprochene Nutzergruppe. Willy Schwenzfeier ermöglichte den Studierenden durch visuell gestützte Methoden einen Einblick in den Alltag ihrer Nutzerinnen und Nutzer und öffnete so verschiedene Problemräume für die Ideenfindung am dritten Tag des Workshops.

Nachdem eine geeignete Idee ausgewählt war, ging es daran Prototypen zu bauen, die wiederum einen Austausch mit der Nutzerin oder dem Nutzer über die entwickelte Lösung ermöglichten. Am vorletzten Tag haben die Studierenden ihre Prototypen dann mit realen Nutzerinnen und Nutzern getestet und das Feedback in einer ersten Iteration wieder in ihre Produkt- oder Serviceidee implementiert.

Digitale Produktentwicklung und Innovationsgenerierung

Am Freitag wurden die Produkte in einer Ausstellung am Campus in der Prüfeninger Straße präsentiert. Die beiden Themen Wartezeiten im Bürgerbüro und Einkaufen nach 20 Uhr werden nun im Rahmen des Zertifikatskurses „Digitale Produktentwicklung und Innovationsgenerierung“ von einem Teil der Studierenden weiterentwickelt und bis zum Ende des Semesters iteriert.

Die Woche hat einmal mehr gezeigt, wie kreativ und produktiv die Arbeit an Problemstellungen in interdisziplinären Studierendenteams funktionieren kann. So wünschen sich die Studierenden: „Eigentlich müsste es solche interdisziplinären Projektwochen für alle Fakultäten am Campus geben. Was wir da in kurzer Zeit schaffen könnten …“

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