Kompetenzzentrum Regelungs- und Steuerungs-systeme (RST)

Everything is nothing without control!

Im Kompetenzzentrum „Regelungs- und Steuerungssysteme“ werden die Kompetenzen der Teams aus den Laboren Regelungstechnik und Robotik gebündelt. Das Kompetenz- zentrum befasst sich mit der systematischen Entwicklung und Realisierung von Regelungs- und Steuerungsarchitekturen für technische Systeme. Diese beinhalten die Analyse und Identifikation dynamischer Prozesse. Mit Hilfe von Computer Aided Engineering-Werkzeugen werden ausführbare Simulationsmodelle erstellt, die als Grundlage für den Entwurf von Regelungen dienen. Da die Realisierung der Regelungs- und Steuerungssysteme in einem durchgängigen Entwicklungsprozess erfolgen soll, werden in Simulationen evaluierte Verfahren automatisiert auf Rapid Control Prototyping-Systeme übertragen und im geschlossenen Wirkungskreis mit der realen zu regelnden Strecke validiert. Als Zielplattformen werden Mikrocontroller oder PCs mit Echtzeit- betriebssystemen unterstützt. Entwickelte Architekturen werden in nachfolgenden Zyklen iterativ optimiert.

Um die Vernetzung innerhalb der OTH Regensburg und mit der OTH Amberg-Weiden noch weiter zu verbessern, sieht sich das Kompetenzzentrum RST als Untermenge des Forschungsclusters Automatisierung technischer Systeme (ATS).

Ziele / Schwerpunkte

Das Kompetenzzentrum „Regelungs- und Steuerungssysteme“ versteht sich als Keimzelle für die weitere Verbesserung und Intensivierung von Forschungs-, Entwicklungs- und Lehrtätigkeit auf dem Arbeitsgebiet des Kompetenzzentrums.

Akquisition und standortübergreifende Durchführung von Projekten:

  • Öffentlich geförderte angewandte Forschung
  • Auftragsforschung mit Industriepartnern
  • Entwicklungsdienstleistungen für Industriepartner 

Optimierte Nutzung von Projektergebnissen:

  • Publikation wissenschaftlicher Ergebnisse
  • Patentierung technischer Novitäten
  • Gemeinsame Ableitung von Folgeprojekten
  • Gewinnung neuer Projektpartner
  • Leitthema-übergreifende Applikation von Forschungsergebnissen
  • Verbesserung der Lehre

Ausbildung und Weiterqualifikation wissenschaftlichen Nachwuchses:

  • Ganzheitliche, professionelle Abwicklung von F&E-Projekten
  • Persönlichkeitsbildung durch Projektakquisition, Lehrtätigkeit, Publikations- und Vortragsaktivität
  • Integration in Netzwerke bei Projektpartnern
  • Regelmäßige Cluster-Kolloquien

Forschungsgebiete:

Anwendungen im Bereich der angewandten Forschung und Industriekooperationen werden unter anderem in folgenden Feldern durchgeführt und sollen weiter ausgebaut werden:

  • Robotertechnik
  • Fahrzeugtechnik
  • Medizintechnik
  • Bioverfahrenstechnik
  • Diagnosesysteme
  • Industrielle Bildverarbeitung
  • Mensch-Maschine-Interaktion

Kooperationsmöglichkeiten

Wir freuen uns über Kooperationen mit Firmen, KMUs, Master- oder Bachelorstudierenden. Bei Fragen nehmen Sie Kontakt mit den Laborleitern auf. Beispiele für Kooperationen: 

  • Förderprojekte
  • Auftragsforschung
  • Dienstleistung
  • Abschlussarbeiten
  • Workshops

Forschungs- und Entwicklungsprojekte

Forschungs- und Entwicklungsprojekte
  • „Smart Workbench“ (SWoB): Förderprojekt in Kooperation zwischen der Infineon Technologies AG Regensburg, Test- & Handling-Automation (THA) und der Regensburg Robotics Research Unit (RRRU) mit dem Ziel, eine neuartige Anlage zur intelligenten Unterstützung bei manuellen Handhabungsaufgaben sowie zur teilautomatisierten Ausführung von Produktionsprozessen zu entwickeln. Zudem ist die Integration eines sicheren Assistenzroboters zur Mensch-Maschine Interaktion vorgesehen.
  • Muscle Suit Robot Interaction" (MuRI): Kooperationsprojekt zwischen dem Kobayashi Laboratory der Tokyo University of Science und der Regensburg Robotics Research Unit (RRRU). Idee des Projektes ist ein im Kobayashi Laboratory entwickeltes Exoskelett mit einem Robotersystem der RRRU gemeinsam im industriellen Umfeld einzusetzen.
  • „Integrated Adaption of Linear Controllers in Embedded Systems“ (ACES): Förderprojekt in Kooperation zwischen der AVL Software & Functions GmbH und der Regensburg Robotics Research Unit (RRRU). Ziel des Projekts ist die gemeinsame Entwicklung und prototypische Implementierung eines Verfahrens zur fortwährenden, selbsttätigen Adaption von Parametern linearer Regler in OEM-Steuergeräten von Kraftfahrzeugen.