Beschreibung der Berufsfelder

Der Maschinenbau ist neben der Elektrotechnik und dem Bauingenieurwesen die grundlegende Ingenieurdisziplin überhaupt. Er befasst sich mit alle Aspekten des Baus und Betriebs von

  • Maschinen
  • Anlagen
  • Fahrzeugen (Straße, Schiene, Luft)
  • industriellen Produktionsstätten.

Er erstreckt sich über

  • Projektierung
  • Konstruktion
  • Fertigung
  • Produktmarketing und Vertrieb.

Material- und Bauteilforschung sowie angewandte Forschung und Entwicklung sind ebenfalls Bestandteil des Maschinenbaus.

Die Produktions- und Automatisierungstechnik ist die Ingenieurdisziplin, die sich mit der

  • organisatorischen und technischen Gestaltung und dem
  • Betrieb

von industriellen Produktionsstätten und -systemenbefasst.

Sie erstreckt sich über

  • Produktplanung und dem integrierten Produkt- und Prozessdesign
  • Management der erforderlichen Fertigungstechnologien
  • Fabrikplanung und -einrichtung.

Im Vordergrund steht dabei die Wirtschaftlichkeit der Produktion.

Die Aufgaben des Produktionsingenieurs erstrecken sich nicht nur auf die Planung, Auslegung und Konstruktion von Produktionssystemen, also von einzelnen Werkzeugmaschinen bis hin zu flexibel verketteten Mehrmaschinensystemen, von Handhabungsgeräten, Roboter- und Montagesystemen, einschließlich der für die Automatisierung erforderlichen Maschinensteuerungen und Produktionssystemsteuerungen. Die Produktionstechnik widmet sich darüber hinaus auch der Durchführung der Produktion sowie der dispositiven Einplanung und Bereitstellung der Ressourcen des Betriebes (Enterprise Ressource Planning). Wichtige Teilgebiete sind insofern die Arbeitsorganisation und -wirtschaft, die Produktionsplanung und -steuerung (PPS) und die innerbetriebliche Logistik. Dabei geht es um die Gestaltung der technischen Einrichtungen zur Materialbewegung und -lagerung einschließlich der Informationsverarbeitung sowie um die operative Steuerung der Materialflüsse; die PPS tritt dabei als Planungs- und Steuerungsinstrument in Erscheinung. Zunehmende Bedeutung in der Produktionstechnik erlangen in der letzten Zeit das rechnerunterstützte Qualitätsmanagement und -controlling sowie das Informationsmanagement für Produkte und Produktion im Zuge der Datenintegration mit Hilfe der heute verfügbaren Industrieinformationssysteme.

Der Gesundheitsmarkt und insbesondere die Medizintechnik entwickeln sich zu stabilen Eckpfeilern der deutschen Wirtschaft. Die wachsende Weltbevölkerung sowie die demografische Entwicklung verlangen nach zunehmender medizinischer Betreuung. Gleichzeitig eröffnen sich in der Medizin neue Möglichkeiten, die sich stark auf den technischen Fortschritt stützen.

Der vorhersehbare Bedarf an gut ausgebildeten, hochqualifizierten Ingenieurinnen und Ingenieuren, die sich sicher zwischen Medizin und Ingenieurwesen bewegen, ist somit ungebrochen hoch und nimmt noch zu. Im Bachelor-Studiengang „Biomedical Engineering“ erwerben Sie in sieben Semestern einen berufsqualifizierenden akademischen Abschluss für dieses anspruchsvolle Tätigkeitsfeld.

Industrial Engineering ist die Ingenieurdisziplin, die sich mit der

  • organisatorischen und technischen Gestaltung und dem
  • Betrieb

von industriellen Produktionsstätten und Produktionssystemen befasst.

Sie erstreckt sich über

  • Produktplanung und dem integrierten Produkt- und Prozessdesign
  • Management der erforderlichen Fertigungstechnologien
  • Fabrikplanung und -einrichtung.

Im Vordergrund steht dabei die Wirtschaftlichkeit der Produktion.

Die Aufgaben des Industrial Engineers erstrecken sich nicht nur auf die Planung, Auslegung und Konstruktion von Produktionssystemen, also von einzelnen Werkzeugmaschinen bis hin zu flexibel verketteten Mehrmaschinensystemen, von Handhabungsgeräten, Roboter- und Montagesystemen, einschließlich der für die Automatisierung erforderlichen Maschinensteuerungen und Produktionssystemsteuerungen. Die Produktionstechnik widmet sich darüber hinaus auch der Durchführung der Produktion sowie der dispositiven Einplanung und Bereitstellung der Ressourcen des Betriebes (Enterprise Ressource Planning). Wichtige Teilgebiete sind insofern

  • die Arbeitsorganisation und -wirtschaft,
  • die Produktionsplanung und -steuerung (PPS) und
  • die innerbetriebliche Logistik.

Dabei geht es um die Gestaltung der technischen Einrichtungen zur Materialbewegung und -lagerung einschließlich der Informationsverarbeitung sowie um die operative Steuerung der Materialflüsse; die PPS tritt dabei als Planungs- und Steuerungsinstrument in Erscheinung. Zunehmende Bedeutung in der Produktionstechnik erlangen in der letzten Zeit das rechnerunterstützte Qualitätsmanagement und -controlling sowie das Informationsmanagement für Produkte und Produktion im Zuge der Datenintegration mit Hilfe der heute verfügbaren Industrieinformationssysteme.

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