Beendete Förderprojekte (Auswahl)

Projekte im Rahmen von bayerischen Förderungen

Projekte im Rahmen weiterer Förderungen

Projektdauer: 01.04.2015 - 31.03.2017

In diesem Projekt sollen Montage-, Aufbau- und Verbindungstechniken für mikrooptische Baugruppen, die in einem druckkompensierenden, ölgefüllten Gehäuse eingesetzt werden können und sich durch eine hohe Lebensdauer auszeichnen, entwickelt werden.

Diese neuartige Technologie ist notwendig, um Daten- und Sensorsysteme im maritimen Bereich in Meerestiefen von bis zu 4000 Meter realisieren zu können. Anhand eines Demonstrators soll die Praxistauglichkeit der Techno- logie verifiziert werden.

Kooperationspartner: Spinner GmbH
Fördersumme: 122.890 Euro
Fördermittelgeber: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Gerhard Friedsam
Projektdauer: 01.06.2013 - 31.08.2016

Das Projekt hat zum Ziel, eine neuartige Anlage zur intelligenten Unter- stützung bei manuellen Handhabungsaufgaben sowie zur teilautomatisierten Ausführung von Produktionsprozessen zu entwickeln. Zudem ist die Integration eines sicheren Assistenzroboters zur Mensch-Maschine-Interaktion vorgesehen.

Die Qualität des Prozesses soll durch die sensorische und visuelle Unter-stützung des Operators, also durch direktes Anlagenfeedback, erhöht werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, visuelle Anleitungen für die einzelnen Arbeitsschritte zu Schulungs- bzw. Einarbeitungszwecken abzurufen.

Kooperationspartner: Infineon Technologies AG
Fördersumme: 395.400 Euro
Fördermittelgeber: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Thomas Schlegl

Projekte im Rahmen von Bundesförderungen

Projektdauer: 01.11.2014 - 31.10.2016

Im Projekt soll untersucht werden, wie sich das jeweilige fachliche Handeln der Institutionen Jugendamt und Familiengericht unter den neuen gesetz- lichen Voraussetzungen heute darstellt, wie deren Zusammenarbeit aussieht und durch welches Selbstverständnis auf beiden Seiten diese Zusammen- arbeit geprägt ist.

Weiterhin ist von besonderem Interesse zu erkunden, ob die veränderten gesetzlichen Voraussetzungen dazu beitragen, dass auch aus der Perspektive betroffener Kinder, Jugendlichen und ihrer Eltern Kindeswohl- verfahren sich heute transparenter und evtl. auch effektiver darstellen als vor 15 bzw. 35 Jahren.

Kooperationspartner: FH Münster
Fördersumme: 128.132 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Projektleitung: Prof. Dr. Barbara Seidenstücker
Projektdauer: 01.04.2015 - 30.09.2016

In diesem Projekt soll ein Trainings- und Therapiegerät für die Rückenmusku- latur entwickelt werden, das in neuartiger Weise die individuelle Biomechanik der Patienten/Trainierenden berücksichtigt.

Zugrunde liegt der Entwicklung, dass viele Rückenleiden durch eine gezielte Stärkung von muskulären Strukturen verbessert oder vermieden werden können. Jedoch sind gerade im Fall von vorgeschädigten Wirbelsäulen-strukturen Fehlbelastungen zu vermeiden. Durch eine biomechanisch optimierte Kinematik und Kinetik werden im zu entwickelnden Gerät spezielle Muskelgruppen spezifisch angesprochen und gleichzeitig kritische Belas-tungen in den Bandscheiben minimal gehalten.

Die Entwicklung des Gerätes wird durch numerische und experimentelle Prozesse unterstützt. So werden Patientenindividuelle Berechnungsmodelle des menschlichen Körpers erstellt und die spezifischen Belastungen während des Trainings sowie die geänderte Stabilität der Wirbelsäule bestimmt.

Durch diesen kombinierten Arbeitsablauf kann ein System entwickelt werden, welches in den Bereichen Rehabilitation, Vorsorge und Fitness Alleinstellungs- merkmale besitzt.

Kooperationspartner: TB Sondermaschinen (Bad Kötzting)
Fördersumme: 160.986 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Sebastian Dendorfer
Projektdauer: 01.06.2014 - 30.05.2017

Im Rahmen dieses Forschungsprojektes soll eine kompakte Feldemissions-Röntgenquelle für den Einsatz in der Röntgenfloureszenzanalyse entwickelt werden.

Dafür muss zunächst ein Herstellungsprozess zur Realisierung geeigneter Stabilisierungsmethoden in Kombination mit einer integrierten Extraktions-elektrode und Mehrfach-Gatestrukturen, sowie einem integrierten Transistor und einer geeigneten Beschichtung des Emitters entwickelt werden (OTH Regensburg).

Um die genauen Einflüsse und Abhängigkeiten auf die Stabilität der Emission zu verstehen, ist eine detaillierte systematische Untersuchung der Eigen-schaften von Einzelemittern sowie Emittern in Arrays nötig (BUW).

Des Weiteren sollen die Eigenschaften der Strukturen in einem praxisnahen Röntgenquellenaufbau untersucht werden, um aus den dadurch gewonnenen Erkenntnissen einen kompakten vakuumverschlossenen Röntgenquellen Aufbau zu realisieren (KETEK).

Kooperationspartner: KETEK GmbH (München); Universität Wuppertal
Fördersumme: 174.346 Euro
Projektleitung: Prof. Dr. Rupert Schreiner

Projekte im Rahmen von EU-Förderungen

Projektdauer: 01.09.2013 - 30.06.2015
Das Projekt SECBIT fördert den Ausbau der Forschung, Anwenderberatung und die Aus- und Weiterbildung als Kernaspekte der Kompetenzpartnerschaft IT-Sicherheit bestehend aus den Universitäten Passau und Regensburg sowie dem IT-Anwenderzentrum der Hochschule Regensburg. Die produktive Zu­sammenarbeit mit kleinen und mittelständischen IT-Unternehmen aus der Re­gion im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsprojekten sowie die IT-Sicherheitsberatung stehen dabei im Mittelpunkt. Die Kompetenz­part­ner­schaft sorgt mit ihren jeweiligen Teilprojekten dafür, dass IT-Infra­struk­turen der Unternehmen insgesamt stabiler, energieeffizienter und sicherer werden.
Kooperationspartner: Universität Regensburg, Universität Passau
Fördersumme: 2,3 Millionen Euro (gesamt)

Kontakt: Prof. Dr. Thomas Waas

Projektdauer: 01.11.2011 - 31.10.2014

Im Rahmen einer transnationalen Kooperation zwischen regionalen Forschungsclustern in Europa stehen folgende thematische Schwerpunkte im Mittelpunkt:

  • Safety (Sicherheit für Fahrer, Insassen und andere Verkehrsteilnehmer)
  • Greening (z.B. E-Mobilität)
  • Usability

Dabei stellt der Schwerpunkt E-Mobilität das Kernthema für Regensburg dar.

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Kooperationspartner: Regionen Göteborg/West-Schweden, Paris/ Normandie, Regensburg/Ostbayern, Turin/Piemont, Warschau
Fördersumme: 138.448 Euro
Projektleitung:Prof. Dr. Jürgen Mottok
Projektdauer: 01.05.2010 - 30.04.2013
Die Regensburg Robotics Research Unit (RRRU) hat im Rahmen des Projekts ManuCyte den Assistenzroboter CARo5X entwickelt. Dieser unterstützt einen menschlichen Bediener in einem gemeinsamen Arbeitsraum bei der Aus­füh­rung zellbiologischer Arbeiten. Um die Sicherheit des Arbeiters zu gewähr­leis­ten, ist eine redundante Systemstruktur mit Eingabe-, Auswerte- und Ausgabe­ein­heiten entwickelt worden. Durch Verwendung eines redundanten, per­zep­tiven Sensorsystems wird der Abstand zwischen Mensch und Roboter be­stimmt und in der Robotersteuerung zur intelligenten Veränderung des Robo­ter­ver­haltens eingesetzt. Mittels eines mehrachsigen Kraftsensors und ent­wickelten Regelalgorithmen kann zudem der Bediener mit dem Roboter in di­rek­te haptische Interaktion treten und dessen Bewegungsablauf vorgeben.
Kooperationspartner: ÅBO AKADEMI University (Finnland), acp-IT AG, AFT GmbH, Chip-Man Technologies (Finnland), mta automation AG (Schweiz), MTA SZTAKI (Rumänien), PRIMACYT GmbH
Fördersumme: 3,4 Millionen Euro (gesamt) / 300.000 Euro (OTH Regensburg)
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Thomas Schlegl
Projektdauer: 01.09.2009 - 31.08.2011

Ziel des Projektes ist es, umweltfreundliche Stromproduktion (von Photo­vol­taik-Anlagen) dauerhaft effizienter und günstiger zu gestalten. Ein Haupt­pro­blem stellt diesbezüglich die Verschmutzung der Solarzellen dar, da durch die folglich geringere Lichtaufnahme der Zellen die Gesamtleistung der An­la­gen im Durchschnitt um 8 Prozent, je nach Ausmaß der Verschmutzung sogar um bis zu 30 Prozent sinkt. Im Rahmen des Projektes soll deshalb ein Robotersystem entwickelt werden, das automatisch erdgebundene Solar­module reinigt und auf Schäden hin überprüft sowie Verfärbungen erkennt und meldet. Der Roboter soll hierbei in der Lage sein, Zelloberflächen bis zu 2500 Quadratmeter zu säubern. Durch Entwicklung eines „long life energy supply system” soll darüber hinaus die Lebensdauer des Roboters auf bis zu 20 Jahre gesteigert werden. Einen weiteren Forschungsschwerpunkt bildet die Entwicklung eines robusten Bewegungssystems zur uneinge­schränkten Mobilität des Roboters nicht nur auf Glasoberflächen, sondern auch im Freien, sowie die Konstruktion eines automatischen Wahr­neh­mungs­systems, das den Roboter zur Zellinspektion und zur Erkennung und Meldung von Verschmutzungen befähigt. Der Einsatz derartiger Roboter soll den Elektrizitätsgewinn dieser Anlagen zukünftig um acht Prozent steigern.

Kooperationspartner: Manu Systems AG (Regensburg), IBC Solar AG, Conergy Services GmbH, SOLON AG, ILIOTEC Solar GmbH, juwi solar GmbH, Solarparc AG, Technische Universität München, Berner Fach­hoch­schule (Schweiz), Danish Technological Institute (Dänemark), Robotnik Automation S.S.L. (Spanien), The Shadow Robot Company Ltd. (Groß­bri­tannien), Profactor GmbH (Österreich)
Fördersumme: 1,5 Millionen Euro (gesamt) /500.000 Euro (OTH Regens­burg)
Projektleitung:Prof. Dr. Gareth Monkman

Projekte im Rahmen von Stiftungsförderungen

Projektdauer: 01.10.2014 - 30.09.2016

Das Projektziel ist die Entwicklung von faserverstärkten Kunststoffen, die neben einer tragenden Funktion auch Schutzfunktionen übernehmen können.

Zum einen sollen hybride Lagenaufbauten entwickelt werden, die die unterschiedlichen Vorzüge von technisch relevanten FVK-Arten kombinieren und somit die notwendigen mechanischen Eigenschaften erfüllen. Zum anderen sollen Kernmaterialien so implementiert werden, dass transversale Belastungen in ebene Beanspruchungen umgelagert werden.

Kooperationspartner: Die Wethje GmbH Kunststofftechnik (Hengersberg)
Fördersumme: 325.200 Euro
Fördermittelgeber: Bayerische Forschungsstiftung
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Ingo Ehrlich
Projektdauer: 12 Monate

Im Rahmen des vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbrau­cherschutz geförderten Projektes arbeiten Wissenschaftler der OTH Regens­burg zusammen mit dem örtlichen Hafenbetreiber und dem größten bayeri­schen Schiffseigener Bavaria Schifffahrts- und Speditions-AG daran, eine Rei­nigungsmethode für Binnenschiffe zu finden, bei der möglichst wenig verunrei­nigtes Wasser anfällt. Ziel des Projektes ist es, zukünftig das „Putzwasser“ ohne weitere Untersuchungen in die öffentliche Kanalisation einzuleiten. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts sollen abschließend in einem praxistaug­lichen Leitfaden zusammengefasst werden, der auch bundesweit zum Einsatz kommen könnte. Das fakultätsübergreifende Forschungsprojekt der OTH Re­gensburg greift dabei auf Expertisen aus der Siedlungswasserwirtschaft und der analytischen Chemie zurück.

Kooperationspartner: Bayernhafen GmbH & Co. KG Gruppe (Regens­­burg), Bavaria Schifffahrts- und Speditions-AG (Aschaffenburg)
Fördersumme: 150.300 Euro
Fördermittelgeber: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Ver­braucherschutz
Projektleitung: Prof. Andreas Ottl, Prof. Dr. Walter Rieger
Projektdauer: 01.01.2015 – 31.12.2017

Im Projekt soll basierend auf dem gegenwärtigen Stand der Technik eine Unter­suchung der aktuell hauptsächlich eingesetzten Bausysteme erfolgen. Unter Verwendung experimenteller, analytischer und numerischer Methoden werden zunächst die Teilkomponenten der Bausysteme und anschließend deren Zu­sammenwirken in unterschiedlichen Konfigurationen untersucht.

Hinsichtlich der besonders bedeutsamen baulichen Maßnahmen zur Minderung der Erschütterungsemissionen (Minderungsmaßnahmen) soll ein neues, kos­ten­günstiges Bauprodukt als Dämmmaterial untersucht, erprobt und weiter ent­wickelt werden. Die erschütterungsdynamischen Auswirkungen der unter­such­ten Bausysteme auf bestehende Gebäude und die Menschen in den Gebäuden sind ebenfalls Teil der Untersuchung.

Zudem gilt es, die mit den jeweiligen Bausystemen entstehenden Bauzeiten sowie Bau- und Erhaltungskosten, die durch die verwendeten Teilsystem­kom­ponenten und Minderungsmaßnahmen sowie dem daraus resultierenden War­tungs- und Entsorgungsaufwand (LCC – Life Cycle Costs) beeinflusst wer­den, zu untersuchen.

Kooperationspartner: Geiger + Schüle Bau GmbH (Ulm), NAUE GmbH & Co. KG (Espelkamp)

Fördermittelgeber: Bayerisches Staatsministerium fürBildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
Fördersumme: 249.960 Euro
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Detleff Schermer
Projektdauer: 01.01.2015 – 31.12.2017

Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung und Fertigung neuartiger koronarer Gefäßwandstützen, sog. Stents. Grundlegend hierfür sind Erkenntnisse aus eigenen Vorarbeiten, dass das Expansionsverhalten von Stents mitentschei­dend für deren verursachten Gefäßverletzungen ist.

Da die Wiederverschlussrate, d.h. Restenose, einer mit Stent behandelten Koronararterie direkt proportional zur Schwere der Gefäßverletzung ist, soll durch diese neuartigen Implantate somit die Restenosenrate herabgesetzt und deren klinischer Erfolg verbessert werden.

Kooperationspartner: Universitätsklinikum Regensburg, Bavaria Medizin Technologie GmbH (Oberpfaffenhofen), FIT Production GmbH (Lupburg)
Fördersumme: 249.240 Euro
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Thomas Schratzenstaller
Projektdauer: 01.10.2016 – 31.12.2017

Das Elektroniklabor der OTH Regensburg ist auf analoge und digitale Hard­ware spezialisiert. Hier soll die Energieversorgung des Communication Boards auf eine Basis gestellt werden, die dessen Einsatzgebiet gegenüber Konkur­renz­produkten erweitert. Dies betrifft die effiziente Nutzung eines weiten Ein­gangs­spannungsbereich, eine besonders effiziente Nutzung desselben und die Möglichkeit regenerative Energiequellen.  

Für eine anwendungsorientierte Nutzung wird das Elektroniklabor Entwick­lun­gen des IT-Unternehmens XWS Cross Wide Solutions GmbH (XWS) testen, um ein besonders sicheres und anwenderfreundliches Produkt zu entwickeln. Als Kooperationspartner bringt XWS seine Kompetenzen in den drei folgenden Bereichen mit ein: in der Software-Entwicklung, im Engineering (Embedded Software und Automation) sowie in Services & Consulting. Die XWS projektiert den Bau eines Communication Board (ComBo), welches die Vernetzung von Knotenpunkten im Internet of Things, speziell mit Ausprägung Industrie 4.0, unterstützen soll.

Kooperationspartner: XWS Cross Wide Solutions GmbH (Regensburg)
Fördersumme: 173.000 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Projektleitung: Prof. Dr. Martin Schubert
Projektdauer: 01.10.2015 – 30.09.2017

Das Ziel des angestrebten Projekts ist es, Aktivitätsveränderungen von im Netz­werk aktiven Instanzen erkennen zu können und so der Gefahr durch Aus­spähung oder anderem unerwünschtem Verhalten frühzeitig zu begegnen. Als vorrangiges Fallbeispiel dient dabei die Exfiltration vertraulicher bzw. ge­schäfts­kritischer Daten aus einem Unternehmensnetzwerk. Weitere Anwen­dungs­fälle werden ebenfalls betrachtet.

Der angestrebte Ansatz basiert auf Anomalieerkennung und erfordert eine Weiter­entwicklung gegenwärtiger Forschungsergebnisse um einen Mehrwert darstel­len zu können. Die datenschutzkonforme Verarbeitung sehr großer Da­ten­­mengen, sowie die Verbindung statistischer Ansätze mit neueren An­sät­zen zur Anomalierkennung und Mustersuche sollen in diesem Vorhaben ge­leis­tet werden, um sicherheitsrelevante Vorfälle besser als bisher entdecken zu können.

Kooperationspartner: Netzwerk GmbH (Filderstadt-Bonlanden); Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie (Wacht­berg)
Fördersumme: 366.768 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektleitung: Prof. Dr. Christoph Skornia
Projektdauer: 01.03.2015 – 28.02.2018

Ziel des Projekts ist die Weiterentwicklung der Netzplanungsprozesse und Opti­mierung des sogenannten Blindleistungshaushalts durch die Einbezie­hung be­trieblicher Kompensationsanlagen und dezentraler Erzeugungsan­la­gen.

Im weiteren Projektverlauf werden die Netzgebiete für die Feldversuche be­stimmt und dabei einzelne Großkunden und Betreiber von Erzeugungsan­la­gen hinsichtlich einer Beteiligung angesprochen.

Kooperationspartner: MDN Main-Donau Netzgesellschaft mbH (Nürnberg), MFN Mainfranken Netze GmbH (Würzburg), FRAKO Kondensatoren- und Anlagenbau GmbH (Teningen), KBR GmbH (Schwabach)
Fördersumme: 757.797 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Oliver Brückl
Projektdauer: 14.01.2015 – 13.01.2018

Ziel der Forschungsarbeit ist die Untersuchung des Tragverhaltens von Unter­grundverbesserungen organischer Böden mit nichtummantelten Sand­säu­len. Basierend auf den Erkenntnissen von 1g Modellversuchen und nume­ri­schen Berechnungen sollen Ansätze für die Bemessung von Sandsäulen, hergestellt im Bodenverdrängungs- oder Bodenersatzverfahren in einem organischen Boden, gefunden werden. Aktuell gibt es kaum Untersuchungs­ergeb­nisse für Bodenverbesserungen organischer Böden mit nichtummantelten Sandsäulen. Es sind keine Erkenntnisse über den Herstellungseinfluss in organischen Bö­den bekannt. Vor allem das langzeitliche Verhalten des Bodens (Kriechen) ist ein bekanntes, aber bisher nicht behandeltes Problem.

Die Grundlage zur Erreichung des Forschungsziels ist die bodenmechanische Untersuchung des Verhaltens organischer Böden in Elementversuchen, der Wechselwirkung zwischen organischem Boden und Sandsäule in Modellver­suchen sowie des Säulenherstellungsverfahrens (Bodenverdrängung, Boden­ersatz) auf das Gesamttragverhalten.

Kooperationspartner: TU Berlin
Fördersumme: 130.200 Euro
Fördermittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V.
Projektleitung: Prof. Dr. Frank Rackwitz
Projektdauer: 01.08.2014 – 31.01.2018

Das Forschungsprojekt µSPIN entwickelt einen Sensor, der es ermöglicht, Flüssigkeiten in Echtzeit und inline zu überwachen. Die dafür verwendete Tech­nologie der Oberflächen-Plasmonen-Resonanz-Spektroskopie (engl. Sur­face Plasmon Resonance Spectroscopy SPR) wird bisher fast ausschließ­lich in der Bioanalytik verwendet, da SPR-Technik sehr teuer und stö­rungs­empfindlich ist. Durch die Miniaturisierung wird diese Technologie äußerst günstig verfügbar, robust und einfach in der Anwendung.

Kooperationspartner: Maschinenfabrik Reinhausen (Regensburg); Starkstrom Gerätebau GmbH (Regensburg); Universität Regensburg; OELCHECK GmbH (Brannenburg)
Fördersumme: 615.685 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Projektleitung: Prof. Dr. Rudolf Bierl
Projektdauer: 01.07.2015 – 31.07.2017

Die Feuchtigkeit in oberflächennahen Schichten der Tunnelinnenschalen ist neben der Temperaturentwicklung und Dehnungsbehinderung maßgebend für das Abplatzverhalten der Schale im Brandfall. Die Feuchte ändert sich mit den Umgebungsbedingungen. Die Feuchteverteilungen und Änderungen über den Jahreszyklus sind derzeit weitgehend unbekannt. Um ein Modell zu entwickeln, ist es notwendig, anhand zuverlässiger Messdaten einen Überblick über die Feuchteverteilung in Abhängigkeit des Tunnelklimas zu bekommen. Die Mes­sung in verschiedenen Tiefenstufen im Tunnel und in der Klimakammer erfolgt mit spezifischen Sensoren und Datenerfassungseinheiten. Die Sensoren müs­sen für den Einsatz im Beton richtig ausgewählt und geschützt werden. Auf­bauend auf diesen realen Messdaten soll dann ein bauphysikalisches Modell entwickelt werden.

Fördermittelgeber/Kooperationspartner: Österreichische Forschungsförde-rungsgesellschaft, ASFINAG Bau Management GmbH, ÖBB Infrastruktur AG
Fördersumme: 235.000 Euro
Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Kusterle
Projektdauer: 01.04.2015 – 31.03.2018

Im Projekt „CUBS“ soll ein kapazitiver, mikromechanischer und miniaturisierter Ultraschallwandler erforscht werden.

Der erforschte Sensor wird Anwendung finden bei der Messung von Gasflüssen in verschiedenen Anwendungen. Anhand von monokristallinen Siliziummembranen werden vom kapazitiven Bauteil Ultraschallwellen ausgesandt, diese wiederum können vom gleichen, oder gegenüberliegenden, Bauteil wieder empfangen werden. Der Laufzeit-unterschied/Phasenüberlagerung (bzw. spezielle Signalauswertung) zwischen gesendeten und empfangenen Signal gibt, bei spezieller Anordnung, Auskunft über die Bewegung (Durchfluss) des durchdrungenen Mediums.

Wichtige Sensoreigenschaften hierfür sind die Beständigkeit gegenüber Umwelteinflüssen bzw. Chemikalien, Verwehung des Schallsignals durch den Mitnahmeeffekt oder der Einsatz bei niedrigen und hohen Temperaturen. Mit Hilfe der Mikromechanik können Kavitäten und Membranen mit hoher Genauigkeit im den Sub μm-Bereich gefertigt werden. Somit lassen sich kapazitive Ultraschallwandler mit geringer Spannung betreiben und können aufgrund ihrer Größe auch in miniaturisierten Anwendungen Einzug finden.

Kooperationspartner: Technische Hochschule Deggendorf,GANSHORN Medizin Electronic GmbH - Niederlauer, Continental Automotive GmbH - Regensburg,SECO Sensor Consult GmbH - Coburg

Fördersumme: 485.700,00 €

Fördermittelgeber: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

Projektleitung:Prof. Dr. Rudolf Bierl

 

Projektdauer: 01.08.2014 – 31.01.2018

Das Ziel des Projekt ist Lebenslanges Lernen. Beruflich qualifizierte Fach­kräf­te sollen zum Beispiel verstärkt darin unterstützt werden, berufsbegleitend zu studieren.

Dafür entwickelt die OTH neue Formen für praxisnahes Lernen für Unter­neh­men. Die Bildungs- und Wirtschaftsregionen Oberpfalz und Ostbayern sollen damit vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und des Fach­kräftemangels wettbewerbsfähig gehalten werden.

Kooperationspartner: Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, Industrie- und Handelskammer Oberpfalz/Kelheim, Agentur für Arbeit Regensburg, Agentur für Arbeit Schwandorf, Agentur für Arbeit Weiden, Studentenwerk Niederbayern-Oberpfalz, Studentenwerk Oberfranken
Fördersumme: 1.857.538 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektleitung: Marco Häusler (M.A.)