Gemeinsam für die Zukunft der Pflege

24.07.2019
Von: Nadine Rölecke

Unter dem Motto „Gemeinsam – Für die Zukunft der Pflege“ fand im Juli 2019 der Hochschulpolitische Pflegefachtag am Universitätsklinikum Regensburg statt, den Studierende der OTH Regensburg organisiert hatten.

 

Am 12. Juli 2019 fand am Universitätsklinikum Regensburg der Hochschulpolitische Pflegefachtag statt, den ein Team mit Studierenden der OTH Regensburg organisiert hatte.

Am 12. Juli 2019 fand am Universitätsklinikum Regensburg der Hochschulpolitische Pflegefachtag statt, den ein Team mit Studierenden der OTH Regensburg organisiert hatte.

Der Pflegedirektor des Universitätsklinikums Regensburg  Alfred Stockinger begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Hochschulpolitischen Pflegefachtag, der unter dem Motto „Gemeinsam – Für die Zukunft der Pflege“ stand.

Der Pflegedirektor des Universitätsklinikums Regensburg Alfred Stockinger begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Hochschulpolitischen Pflegefachtag, der unter dem Motto „Gemeinsam – Für die Zukunft der Pflege“ stand. Fotos: Mario Niebler

Am 12. Juli 2019 veranstalteten die Studierenden des Studiengangs Pflege dual an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) mit Unterstützung des Vereins der Freunde und Förderer der Pflege (VFFP) am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) den Hochschulpolitischen Pflegefachtag unter dem Motto „Gemeinsam – Für die Zukunft der Pflege“. Im Mittelpunkt des Pflegefachtags stand vor allem die Akademisierung des Pflegeberufs mit dessen Hintergründen und Implikationsmöglichkeiten in die Praxis. 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden zu Beginn der Veranstaltung von Studierenden des Studiengangs Pflege dual, Prof. Dr. Annette Meussling-Sentpali (OTH Regensburg) und von Alfred Stockinger, dem Pflegedirektor des Uniklinikums Regensburg, begrüßt. Im Rahmen von Workshops zu verschiedenen pflegerelevanten Themen sollten neue Perspektiven und Ideen entstehen und gleichzeitig Raum für Austausch und Diskussion geschaffen werden.  

Auf dem Programm: Workshops, Fachvorträge und Podiumsdiskussion

Die Workshops behandelten mögliche Aufgabenfelder nach dem Bachelorabschluss in den Pflegewissenschaften, befassten sich mit der Pflegeforschung auf Station, mit Aufgabenfeldern zwischen Examen und Bachelor, Konzepten für den Qualifikationsmix auf Station und mit der akademisierten Pflege in der stationären Langzeitversorgung. Im Anschluss an die Workshops wurden die Ergebnisse der Workshops im Plenum vorgestellt.

Nach einer kurzen Mittagspause standen die Vorträge auf dem Programm. MdL Andreas Krahl und Ruth Waldmann waren kurzfristig verhindert und konnten deshalb am Pflegefachtag nicht teilnehmen. Den Anfang der Vorträge machte Andreas Westerfellhaus, Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung, der zum Thema Professionalisierung und Perspektiven der Pflege referierte. 

Das „Regensburger Modell“: interprofessionell und ausgezeichnet

Den zweiten Vortrag hielt Prof. Dr. med. Martina Müller-Schilling, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I, gemeinsam mit Diplom-Pflegewirtin und Pflegedienstleiterin Anna Mahnke. Ihr Thema war die Interprofessionalisierung und der Grademix in der Pflege. Im Rahmen dessen stellten sie das „Regensburger Modell“ – ein interprofessionelles Konzept – vor, welches den Innovationspreis für interprofessionelle Projekte im Gesundheitswesen erhalten hatte. Der letzte Vortrag war von Andrea Spiegler und Marc Dittrich, beide sind Studierende des konsekutiven Masterstudiengangs Advanced Nursing Practice (ANP). Thema ihres Vortrags waren ANP-Arbeitsfelder am Universitätsklinikum Regensburg. 

Mit einer spannenden und durchaus kontroversen Podiumsdiskussion, die unter dem Titel „Interprofessionalität und Qualifikationsmix in der Pflege“ stand, ging der Pflegefachtag zu Ende. Teilnehmende der Diskussion waren Prof. Dr. med. Martina Müller-Schilling, MdL Bernhard Seidenath (CSU), Cristof Oswald (Gesundheits- und Krankenpfleger, Diplom Pflegemanager und Referent beim Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe DBfK) und Alfred Stockinger. Durchaus kontrovers diskutiert wurden Fragen, welche die Studierenden sich im Vorfeld überlegt hatten. Insgesamt konnten sowohl die Studierenden als auch alle Teilnehmenden auf viel berufspolitischen Input zurückblicken.

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