Servicestelle Lehre und Didaktik

Digitale Lehre als Extra besonders innovativer Lehrkräfte? Das war einmal. Der "digitale Schub" durch COVID-19 hat dem Angebot der Servicestelle Lehre und Didaktik ein komplett neues Gewicht verliehen.

Jubiläumsgeschichte Servicestelle Lehre und Didaktik
Foto: OTH Regensburg/Katharina Scheidig

Seit Beginn der COVID-19-Pandemie ist die Servicestelle Lehre und Didaktik der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) gefragter denn je. Plötzlich ist die Digitalisierung der Lehre unabdingbar, um den Lehrbetrieb in vollem Umfang beizubehalten. „Zum Glück haben wir die Servicestelle Lehre und Didaktik schon frühzeitig auf- und ausgebaut. Davon konnten wir jetzt sehr stark profitieren“, betont Prof. Dr. Ralph Schneider, Vizepräsident für Studium und Lehre. „In den letzten Jahren haben wir Lehrende aller Fakultäten bei der Digitalisierung einzelner Lehrveranstaltungen unterstützt. Seit März ist der Unterstützungsbedarf enorm gestiegen“, ergänzt Andrea de Santiago, geschäftsführende Referentin der Servicestelle Lehre und Didaktik. Die vielen Angebote und Formate der Servicestelle rund um die digitale Lehre bieten zudem viele neue Chancen: So können Studierende aus dem Ausland oder einfach nur ortsungebunden an Seminaren, Kursen und Co teilnehmen. Auch Studierende mit familiären oder beruflžichen Verpflžichtungen, mit Beeinträchtigungen oder speziellen Bedürfnissen profitieren enorm, weil sie Inhalte žflexibler und im eigenen Tempo bearbeiten können. Neben dem "Streamen" von Lehrveranstaltungen werden asynchrone Formate wie Videos und interaktive Materialien immer beliebter, um sich selbstständig vorzubereiten. Auch Lehrende greifen zunehmend auf interaktive Formate zurück und selbst im Bereich "Prüfungen" verändert sich mit den "Take-Home-Exams" einiges.

Was es auch ist: Die Servicestelle Lehre und Didaktik unterstützt Lehrende nicht nur mit der gut besuchten, virtuellen Best-Practice-Veranstaltung "InnovativeLehre@OTH Regensburg", sondern auch ganz konkret bei Planung, Konzeption und Umsetzung neuer Lehrformate: von der Lehrplattform GRIPS (moodle) bis zu Workshops zur digitalen Lehre, von interaktiven Inhalten bis zum Erstellen von Video- und Audioproduktionen. Auch Projekte der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb) gehören hier dazu, etwa wenn im Zuge der SMART-Förderung 45-minütige Online-Lehreinheiten entstehen, die Dozierende bayernweit und hochschulübergreifend für ihren Blended-Learning-Unterricht nutzen.

Dass moderne Methoden und Tools zum individuellen Lernen, aber auch ins Konzept der Lehrenden passen müssen, davon ist die Servicestelle überzeugt. Selten gibt es „die eine, richtige Kursstruktur“; individuelle Lösungen sind auf Lehrende und Lernende abgestimmt. Hierbei kann die Servicestelle getreu ihrem Motto „inspirieren, planen, umsetzen“ in jeder Phase unterstützen: auch noch lange nach Corona.