Pionierarbeit als Pflegeexpertin

29.06.2020
Von: Dr. Kerstin Pschibl

Die ersten Studierenden des Studiengangs Advanced Nursing Practice schlossen ihren Master im Wintersemester 2019/2020 ab. Eine von ihnen ist Kirsten Dotzauer: „Pionierin“ in einem neuartigen Berufsfeld.

Kirsten Dotzauer, erste Absolventin im Studienschwerpunkt „psychiatrische Pflege“ des Masterstudiengangs Advanced Nursing Practice (ANP) der OTH Regensburg.

Kirsten Dotzauer, erste Absolventin im Studienschwerpunkt „psychiatrische Pflege“ des Masterstudiengangs Advanced Nursing Practice (ANP) der OTH Regensburg. Foto: Kirsten Dotzauer

Seit dem Sommersemester 2018 ist der Masterstudiengang Advanced Nursing Practice Teil des Studienangebots der OTH Regensburg.

Seit dem Sommersemester 2018 ist der Masterstudiengang Advanced Nursing Practice Teil des Studienangebots der OTH Regensburg. Foto: OTH Regensburg/Florian Hammerich

Der Masterstudiengang Advanced Nursing Practice (ANP) an der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) ist ein wissenschaftlicher Master mit konkreten Praxisbezügen. Er startete im Sommersemester 2018 in Kooperation mit der Evangelischen Hochschule Nürnberg. Die Studierenden werden auf komplexe und anspruchsvolle Versorgungsbedürfnisse und eine evidenzbasierte Pflegepraxis vorbereitet. 

Nun haben die ersten Studierenden des Masterstudiengangs ihr Studium im Wintersemester 2019/2020 erfolgreich abgeschlossen. Eine davon ist Kirsten Dotzauer, für die der Studiengang und der von ihr gewählte Studienschwerpunkt „Psychiatrische Pflege“ eine willkommene Bereicherung ihrer beruflichen Laufbahn und auch ihrer persönlichen Entwicklung waren. 

Sich neue Perspektiven erschließen

Zwar arbeitet Kirsten Dotzauer momentan als Pflegeexpertin in der Urologie einer Klinik in Nürnberg und nicht in der Psychiatrie. „Ich kann aber mein Wissen nutzen und ganzheitlich arbeiten“, so Dotzauer. „Ich wollte mich mit meinem Studium nicht auf ein bestimmtes Berufsbild wie beispielsweise das einer Pflegepädagogin oder einer Pflegedienstleitung festlegen“, sagt die 30-Jährige. Perspektivisch wird sie gegebenenfalls eine Promotion anschließen.

Im Rückblick beurteilt Kirsten Dotzauer, die eine Studentin der „ersten Kohorte“ war, ihr Studium positiv. Es gab „neue Reize“ und neue Perspektiven in ihrem erlernten Beruf als Psychiatrische Krankenschwester. „Ich habe mich auch persönlich weiterentwickelt“, sagt Dotzauer. Positiv sieht sie zudem, dass die Erfahrungen aus der Praxis regelmäßig im Studium einflossen.

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